DB Schenker Rail
Geschäftseinheit Region East
Überspringen: Geschäftseinheit Region EastDer Schienengüterverkehr in Osteuropa hat ein großes Potential. DB Schenker Rail ist hier seit einigen Jahren aktiv. Die Region East soll die Etablierung von DB Schenker Rail als führendem Anbieter in dieser Region beschleunigen.
Die DB Schenker Rail Polska S.A. ist ein wichtiges Mitglied der DB Schenker Rail-Familie und Herzstück des polnischen und osteuropäischen Marktes. Damit gehört Polens erfolgreichste private Güterbahn zum europaweiten Netzwerk der DB Schenker Rail mit dem Ziel Premiumanbieter für Schienengüterverkehr in Polen zu werden. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 5000 Mitarbeiter.
DB Schenker Rail Polska S.A. operiert mit Schwerpunkt in Schlesien, betreibt leistungsfähige Verbindungen in alle polnischen Wirtschaftszentren und ist auf Transporte von Kohle, Chemieprodukten und Baustoffen sowie den Komplettbetrieb von Eisenbahn-Anschlussgleisen von Kohlegruppen und Kraftwerken in Polen spezialisiert. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen Hafenanlagen und Containerterminals in Szczecin und Świnoujście.
Wachstumsmarkt Südosteuropa
Mit der Gründung der DB Schenker Rail Bulgaria EOOD Anfang 2010 erweitert DB Schenker Rail sein Netzwerk in Südosteuropa. Das Unternehmen verfügt über eine Traktionslizenz und kann somit neben Werksrangierdienstleistungen auch Schienentransporte in Bulgarien in Eigenregie durchführen. Das Unternehmen, dass 2002 als Niederlassung der Logistic Services Danubius /LSD), der heutigen DB Schenker Rail Romania SRL gegründet wurde, beschäftigt zur Zeit rund 150 Mitarbeiter und verfügt über eigene elektrische und dieselbetriebene Rangier- und Streckenlokomotiven.
Seit 2000 ist DB Schenker Rail mit seiner Tochtergesellschaft DB Schenker Rail Romania SRL, ehemals LSD, in der Wachstumsregion Südosteuropa vertreten. Das Unternehmen bietet neben Rangierdienstleistungen und Schienentransporte auch logisitische Dienstleistungen in Rumänien an. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter an mehreren Standorten und verfügt über mehr als 35 eigene Lokomotiven.
Die Region Südosteuropa bietet großes Potential für grenzüberschreitende Verkehre. Ein Beispiel dafür sind die Transporte zwischen dem ungarischen Audi-Autowerk Györ und dem deutschen Produktionsstandort Ingolstadt. Täglich verkehren drei Zugpaare auf der 650 Kilometer langen Strecke.
Maßgeschneiderte Logistiklösungen für Kunden in Osteuropa
Ein Beispiel für kundenindividuelle Transport- und Logistikdienstleistungen sind die Volkswagen-Verkehre in Kaluga. Gemeinsam mit den russischen Partnern wurde die erste echte eisenbahnbasierte Logistikkette zwischen Westeuropa und Russland aufgebaut. Aus fünf europäischen Ländern wird das VW-Werk in Kaluga nach dem Prinzip der „Just-in-time-Produktion“ versorgt, und das trotz Spurwechsel und Zollgrenzen. Ähnliche Lösungen, wenn auch im kleineren Maßstab auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnitten, werden für weitere Kunden aus der Automobilwirtschaft, der chemischen Industrie und für Transporte im Maschinenbau oder der Landwirtschaft angeboten. Gemeinsam mit den russischen Partnern können auf unterschiedlichen Routen Transportlösungen angeboten werden, sei es über die Eisenbahnfährverbindung Sassnitz – Baltijsk – Ust-Luga oder über verschiedene Landkorridore.
Letzte Aktualisierung: 04.05.2011
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