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Ersatzteile aus der Cloud: DB Schenker setzt auf digitale Innovationen für Lieferketten

Erster globaler Logistiker mit 3D-Druck-Angebot für virtuelles Warenlager • Versorgung mit Ersatzteilen wird schneller, günstiger und nachhaltiger • DB Schenker stellt zahlreiche Neuheiten auf Produktkonferenz vor

(Copyright: Deutsche Bahn AG)

DB Schenker wird Vorreiter bei nachhaltiger Ersatzteile-Logistik. „Als erster globaler Logistiker bieten wir ab sofort Ersatzteil-Lieferung via 3D-Druck an. Produkte aus unserem virtuellen Warenlager sind in kürzester Zeit verfügbar und werden direkt dort hergestellt, wo sie gebraucht werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jochen Thewes am Mittwoch bei der ersten Produktkonferenz von DB Schenker in Frankfurt.

Das virtuelle Warenlager senkt die Lieferkosten, verkürzt die Lieferzeiten und schont die Umwelt. „Das zeigt beispielhaft, was die Logistik der Zukunft für die Kunden leisten kann: Ziel ist es, unnötige Lagerhaltung zu vermeiden und Lieferketten noch stabiler und flexibler zu machen“, so Thewes.

Angesichts zunehmender Herausforderungen in der weltweiten Logistik schaffen digitale Innovationen wie Ersatzteil-Lieferungen per 3D-Druck in vielen Bereichen einen echten Mehrwert für Kunden. „Wir wollen Wege verkürzen und gleichzeitig Produkte schneller und günstiger verfügbar halten. Dafür setzen wir voll auf digitale Innovationen“, erläuterte Thewes.

DB Schenker hat das virtuelle Warenlager für Kunden aus den Märkten Maschinenbau, Automobilindustrie und Schienenverkehr bereits erfolgreich in Pilotprojekten getestet. Dabei wurden Teile wie Handgriffe, Verkleidungen und Gehäuse auf Anforderung direkt in der Nähe des Kunden hergestellt. Ohne Vorproduktion und Einlagerung sinken so auch die Kapitalbindungskosten. Der neue Schenker-Service „On-Demand Production“ (Herstellung nach Bedarf) mit virtuellem Warenlager wird nun weltweit für einen breiten Kundenkreis angeboten.
 

(Copyright: Deutsche Bahn AG)

Für das neue Produkt baut DB Schenker auch auf die Erfahrung der Deutschen Bahn – mit bereits 80.000 via 3D-Druck hergestellten Teilen aus unterschiedlichen Materialien und Technologien. „Nach unseren Erkenntnissen sind bis zu zehn Prozent der Lagerbestände von Unternehmen grundsätzlich vor Ort herstellbar“, sagte Thewes. Besonders Ersatzteile, die eher selten benötigt werden, sowie Teile, die aufgrund hoher Mindestabnahmemengen in großer Anzahl eingelagert werden müssen, eignen sich für den für 3D-Druck. Die virtuelle Einlagerung der Teile erfolgt dabei durch das sichere Hochladen der 3D-Baupläne in der Cloud.

Neben der neuen „On-Demand Production“ stellte DB Schenker in Frankfurt zahlreiche weitere Innovationen vor, darunter den „Digitalen Control Tower“ des Landverkehrs, der täglich 9000 Sammelverkehre in ganz Europa in Echtzeit nachverfolgbar macht. DB Schenkers „Intercontinental Supply Chain Solutions“ in der Luft- und Seefracht nutzen künstliche Intelligenz, Echtzeitdaten und interaktive Informationsplattformen, um die Lieferketten der Kunden widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen. Im Warenlager setzt DB Schenker auf Sensortechnik zum sicheren Infektionsschutz für stabilen Betrieb bei ansteigenden Covid-Infektionszahlen sowie auf Inspektionen per Datenbrille zur Vermeidung von Reise- und Transportaufwand.
 

Ein umfangreiches Medienpaket mit weiterführen Informationen zur ersten Produktkonferenz von DB Schenker kann unter folgendem Link abgerufen werden:

Medienpaket Mehr erfahren