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DB Schenker – Wir sind am Ball

Von Anfang Juni bis Mitte Juli 2016 war das International Broadcast Center an der Porte de Versailles in Paris das Arbeitszimmer von tausenden Journalisten und Reportern aus aller Welt. Von der 17.000 Quadratmeter großen Einrichtung aus berichteten sie von den 51 Spielen der UEFA EURO 2016TM. Hier gingen die Signale für Bild und Ton aus den zehn Spielorten ein, um anschließend in alle Welt gesendet zu werden.

Unter den Mitarbeitern, die hinter den Kulissen für den Erfolg des IBC sorgten, waren auch die von DB Schenker. Das Unternehmen war für die Eventlogistik des IBC auf dem Messegelände verantwortlich, u.a. für die Möbel und die technische Ausstattung. Für 22 Sendeanstalten, die aus aller Welt nach Paris reisten, organisierte das Service Team außerdem die Transporte des Equipments in die zugewiesenen Bereiche der einzelnen der Sendeanstalten im IBC sowie die Lagerung der Transportverpackung.

Kabel für 10 Stadien und das IBC

Damit die Live-Bilder aus den zehn französischen EM Spielorten die Zuschauer erreichten, wurde im Vorfeld des Events ein enormer technischer Aufwand betrieben. Bereits Anfang April, rund zwei Monate vor der UEFA EURO 2016, wurde mit der Kabelverlegung in den zehn Spielstätten und dem IBC begonnen. Durchschnittlich 200 Kilometer Kabel wurden an jeder der 10 Spielstätten verlegt. DB Schenker übernahm die Logistik für dieses Projekt.

Über einen Monat dominierten die Bilder von der Europameisterschaft die Titelseiten von Tageszeitungen und Magazinen. Ermöglicht wurde dies durch einen Service von Canon und Nikon. Während der 51 Spiele verliehen die Kamerahersteller das nötige Equipment an professionelle Fotografen. Fünf LKW von DB SCHENKERsportsevents standen für die „Venue-to-Venue“-Logistik bereit. Jeder davon bediente jeweils zwei Stadien – zum Beispiel Bordeaux und Toulouse oder Paris und Saint-Denis. Zu den 51 Spielen der UEFA EURO 2016 legten sie so insgesamt 21.000 Kilometer zurück.

Venue to Venue Logistik – Oder von Paris nach Rio

Und auch direkt nach dem Turnier ging die Eventlogistik weiter. Mit dem Schlusspfiff des Finales begann nämlich die größte logistische Herausforderung für die Mitarbeiter von DB Schenker. Noch in der gleichen Nacht starteten sie mit dem Abbau, denn innerhalb von nur vier Tagen musste das IBC leergeräumt übergeben werden. Das Equipment vieler Sendeanstalten ging dann ohne Umweg auf die Reise nach Rio zu den Olympischen Spielen. DB Schenker bot den Sendeanstalten dafür einen direkten Airport-Transfer nach Frankfurt an, von wo aus DB Schenker den Großteil der teuren Sendetechnik per Luftfracht auf den Weg an den Zuckerhut schickte.