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Hub and Spoke – vom wöchentlichen Stückgutverkehr zur Regellaufzeit

Noch heute werden in der Prüfungsvorbereitung für Auszubildende für Spedition- und Logistikdienstleistung die Vorteile der Nutzung einer sogenannten Nabe- und Speichenarchitektur, kurz Hub, zur Optimierung von Laufzeiten innerhalb eines Transportnetzwerkes genannt. Früher wurden noch Sendungen für bestimmte Postleitzahlengebiete solang gesammelt, bis sich eine Abfahrt rentierte oder es wurde auf wenige Abfahrten in der Woche begrenzt.

DB Schenker begann bereits im August 1994 in Friedewald auf 2.700 Quadratmetern mit 60 Verladetoren mit seinem bis heute bestehenden zentralen Umschlagslager und ergänzte dies mit der Anbindung eines Hubs für den Norden im Februar 1998 in Hannover und einem Hub für den Süden im Juli 1998 in Nürnberg.

Auch die Kunden von DB Schenker Freiburg/Bad Krozingen profitierten von Beginn an von den neuen Anbindungen an das Zentral- und das Süd-Hub. Die nationalen Regellaufzeiten von 24/48 Stunden wurden ab diesem Zeitpunkt ermöglicht und somit verwirklichte Realität. Mit der Einführung eines Barcodelabelsystems am 1. Oktober 1996 wurden die Grundlagen für die heute nicht mehr wegzudenkende Möglichkeit des durchgehenden Trackings einer Sendung geschaffen. Mittlerweile ist das der natürliche Standard in unserem eigenen europaweiten DB Schenker Landverkehrsnetz, ermöglicht durch unser übergreifendes Online-Tool e-Schenker.

Heute ist Friedewald mit 5.500 Quadratmetern immer noch das Herzstück vom DB Schenker Landverkehr in Deutschland. Um auch in Europa kürzeste Laufzeiten zu ermöglichen und dem steigenden Transportvolumen gerecht zu werden, wurden seit 2014, ergänzend zum Hub-System, grenznahe Geschäftsstellen von DB Schenker als Umschlagsplattformen ausgebaut. So entzerrte sich der Warenstrom und jede der 42 deutschen DB Schenker Landverkehrsgeschäftsstellen konnte ihre Laufzeiten zu allen Destinationen in Europa um bis zu vier Tage verkürzen (#WeKeepEuropeMoving).

Die Laufzeiten für Importe profitierten davongleichermaßen. Der Standort Bad Krozingen dient DB Schenker als Umschlagsplattform für die Schweiz. Nachhaltige Konzepte von zukunftweisenden Technologien, wie zum Beispiel 3D-Druck oder Drohnenbelieferung, werden von DB Schenker ebenfalls getestet und begleitet.