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Interview mit Markus Koch

Gruppenleiter und stellvertretender Luftsicherheitsbeauftragter Luftfracht Export


DB Schenker:
Hallo Herr Koch! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für die Beantwortung unserer Fragen nehmen. Von 100 Jahren Geschäftsstelle Bad Krozingen: Wie viele Jahre sind Sie schon dabei?

Markus Koch:
Ich bin seit Ende 2012 dabei. Ich kam damals von einem mittelständischen Mitbewerber zu DB Schenker. Dort war ich seit 2008 ebenfalls im Luftfracht-Export Bereich tätig.
 

DB Schenker:
Sie kamen also auch von einem Mittbewerber zu DB Schenker. Gibt es wesentliche Unterschiede? Sind Sie zufrieden bei DB Schenker?

Markus Koch:
Arbeitsintensiv ist es sowohl hier als auch beim Mitbewerber, aber mit geregelteren Arbeitszeiten ist es jetzt, im Vergleich zum mittelständischen Mitbewerber, für mich ein besseres Arbeitszeitmodell. Dazu kommt das weltweite Netzwerk und tolle Möglichkeiten zur Weiterbildung. Außerdem profitieren wir von Konzernvorteilen durch die Zugehörigkeit zum DB Konzern.
 

DB Schenker:
Was sind Ihre Arbeitsbereiche und Aufgaben im Luftfracht-Bereich?

Markus Koch:
Neben meiner Tätigkeit als Gruppenleiter Luftfracht Export bin ich zusätzlich Ausbildungsbeauftragter der Abteilung. Die Abteilung bauen wir stetig weiter auf und sie ist mittlerweile in vier Bereiche aufgeteilt: zwei Export-Gruppen, Import sowie unseren Customer Service.

In der Luftfracht ist es wichtig erreichbar zu sein, daher arbeiten wir in einem Zweischichtsystem. Wir kümmern uns dabei um die Abholung der Ware, die Disposition, die Verladung, die Buchungen der Sendungen und um den DGR-Check bis hin zur Abflugkontrolle inklusive Tracking der Sendungen.
 

DB Schenker:
An welche Highlights oder Veränderungen erinnern Sie sich besonders gerne?

Markus Koch:
Ganz klar: die Reduzierung der Schichtzeiten. Früher waren wir bei einem Dreischichtsytem, Früh-, Mittel- und Spätschicht. Heute arbeiten wir nur noch in der Früh- und Spätschicht.

Ein Highlight ist definitiv die Teamarbeit und der Zusammenhalt im Team. Vor Corona gab es da auch immer ganz gute Teamevents – wir hoffen, dass diese bald nachgeholt werden können.
 

DB Schenker:
Ist die Luftfracht seit der Corona-Pandemie im Wandel? Wo sehen Sie die Herausforderungen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie?

Markus Koch:
Wir merken es extrem an der fehlenden Kapazität, dazu kommt noch ein höheres Aufkommen durch die Seefracht-Thematiken, wie z.B. die festgelaufene Ever Given im Suezkanal. Wir kämpfen mit steigenden Raten durch fehlende Kapazitäten, daher ist die Buchungssituation sehr dynamisch und volatil.

Die Rückmeldungen der Airlines dauern länger, die Raten und der angebotene Platz sind kürzer gültig bzw. verfügbar. Das ist sowohl für uns, als auch für unsere Kunden eine neue Situation.
 

DB Schenker:
Wie empfinden Sie das Unternehmen DB Schenker in der derzeitigen Pandemie-Situtation?

Markus Koch:
Ich finde wir haben ein krisensicheres und gutes Management. Dabei hilft uns unter anderem unser eigenes, globales Streckennetz und natürlich auch unser Hub in Frankfurt.
 

DB Schenker:
Herr Koch, wir danken Ihnen für die vielen Einblicke in Ihre Arbeit und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und viele Möglichkeiten!

Kontakt:

markus.koch@dbschenker.com
Tel. +49 7633 9230-375