#BrexitAndBeyond

Mai 2021 - Kunden-Update zum Brexit

Auswirkungen des EU/UK-Handelsabkommens nach dem BREXIT

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die Übergangsphase zum Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der Europäischen Union (EU) ist abgeschlossen.  Am 24. Dezember 2020 wurde sich auf ein Handels- und Kooperationsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geeinigt. Das neue Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich bringt viele Neuerungen mit sich. 

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Versand zwischen der EU und Großbritannien, Irland und Nordirland auf einen Blick!

Generell haben sich durch den Austritt die Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verändert und seit 2021 sind folgende Regeln zu beachten:

  • Es ist eine Zollanmeldung erforderlich.
  • Die erforderlichen Handelsrechnungen müssen die für die Zollabfertigung notwendigen Informationen enthalten.
  • Einige Produkte erfordern zusätzliche Lizenzen und Kontrollen. Für diese kontrollierten Güter wird eine vollständige Deklaration in Großbritannien sowie eine Voranmeldung der Sendung 24 Stunden vor Ankunft im britischen Hafen benötigt (in IPAFFS in UK oder in TRACES NT für Sendungen in die EU)
  • Als Exporteur sind Sie dafür verantwortlich, ggf. erforderliche Lizenzen und Genehmigungen einzuholen (z.B. für Dual-Use-Güter).
  • Importeure und Exporteure von Holzverpackungsmaterial (WPM) müssen seit  Januar 2021 die Anforderungen des Internationalen Standards für Phytosanitäre Maßnahmen 15 (ISPM15) erfüllen. Siehe hierzu „Anforderungen an Verpackungsmaterial aus Holz“.
  • Auch Sendungen nach Irland (obwohl noch in der EU) erfordern nun eine Handelsrechnung, damit Transitdokumente für den Transport durch Großbritannien erstellt werden können.

Ihre Schenker Deutschland AG

Stand: 2. Juli 2021 – alle Informationen werden ständig aktualisiert.