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Brexit? Kein Problem!

August 2020 - Kunden-Update zum Brexit

Als globales Unternehmen, das Transporte von oder nach Großbritannien durchführt, wird der Brexit Ihr Unternehmen vor Herausforderungen stellen. Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union führt zu komplexen Veränderungen im Warentransport.

DB Schenker setzt umfangreiche Ressourcen ein, um Ihre Anforderungen für Transporte von und nach Großbritannien - auch nach dem Austritt - bestmöglich zu bedienen.

DB Schenker hat in den vergangenen zwei Jahren detaillierte Vorbereitungen für den Brexit getroffen, darunter die Einrichtung einer paneuropäischen Brexit-Taskforce. Gemeinsam und partnerschaftlich werden wir die Herausforderungen des Brexits bewältigen.

Nach den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, die in der Unterzeichnung des Austrittsabkommens endeten, verließ Großbritannien die EU am 1. Februar 2020. Während der Übergangsperiode bis zum 31. Dezember 2020 gibt es keine Änderung der Handelsformalitäten zwischen den beiden Wirtschaftspartnern.

Die Möglichkeit einer weiteren Verlängerung lief am 30. Juni 2020 ab, und so wird das derzeitige Handelsabkommen mit der EU bis zum 31. Dezember 2020 auslaufen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es kein Abkommen, das die Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nach dem Brexit regelt. Unklar ist auch der Status des Güterverkehrs zwischen Großbritannien und Nordirland.

Ab dem 1. Januar 2021 wird es erhebliche Veränderungen in den Handelsbeziehungen zwischen beiden Parteien geben. Diese Änderungen werden zu neuen Handelsbestimmungen und Zollverfahren führen.

Die Unternehmen in der EU und im Vereinigten Königreich müssen daher unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen über die künftige Partnerschaft auf neue Zollprozesse und -verfahren am Ende der Übergangszeit vorbereitet sein. 


Die folgenden Schritte sollen Ihnen helfen sich darauf vorzubereiten, mögliche Auswirkungen des Brexits zu minimieren:

  • Überprüfen Sie Ihr Geschäft, um zu verstehen, welche Auswirkungen der Brexit auf Ihre EU-Lieferkette haben wird.
  • Halten Sie sich über die politische Situation bezüglich des Brexits und die Auswirkungen auf Ihre Brexit-Planung auf dem Laufenden.
  • Teilen Sie Kunden-/Empfängernachweise mit DB Schenker oder erstellen Sie diese so schnell wie möglich in einem dafür vorgesehenen lokalen Zollsystem (dies ist in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben).
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Geschäftspartner die erforderlichen Informationen auf ihren Geschäftsunterlagen zur Verfügung stellen, damit eine Zollerklärung abgegeben werden kann.
  • Überprüfen Sie Ihre eigenen Handelsdokumente und stellen Sie sicher, dass sie die für eine Zollanmeldung erforderlichen Informationen enthalten.
  • Prüfen Sie für die Einfuhr aus Irland in das Vereinigte Königreich, welche Zollverfahren Ihr Importeur im Vereinigten Königreich anwenden möchte.
  • Informieren Sie DB Schenker über Genehmigungen, die Sie beim Zoll eingeholt haben.
  • Informieren Sie DB Schenker über mögliche Verkehrsträgeränderungen, die Sie in Betracht ziehen, z.B. von der Straße auf Luftfracht.
  • Sprechen Sie mit Ihren Handelspartnern über die Informationen, die sie auf ihren Unterlagen angeben (relevant für die Zollanforderungen).
  • Informieren Sie DB Schenker, wenn Sie beabsichtigen, die aufgeschobene Mehrwertsteuerabrechnung zur Abrechnung Ihrer Mehrwertsteuer zu nutzen.


Die Preise werden nach den in den einzelnen Ländern anfallenden Kosten festgelegt, und wir werden Ihnen in Kürze eine umfassende Liste der Zolldienstleistungen und eine Preismatrix zur Verfügung stellen.

Wir haben eine Brexit-Taskforce eingerichtet und unsere Projektteam-Struktur erweitert. Wir haben derzeit eine kompetente Gruppe von Experten, die gemeinsam an diesem wichtigen Projekt arbeitet.

Dazu gehören:

  • Brexit-Programm-Manager
  • Nationale Brexit-Experten
  • Kommerzielle und Transport-Leads (z.B. Vertrieb, Business Services, etc.)
  • IT-Projektleiter
  • Zollberater 


Die von der Brexit Taskforce getroffenen Vorkehrungen sollen den Übergang nach dem Brexit erleichtern, um die Sicherstellung unserer Serviceleistungen für unsere Kunden zu gewährleisten.

Das Team deckt ein breites Spektrum an Themen innerhalb von vier Hauptbereichen ab: Zoll, Betriebsabläufe, Kommunikation und Handel. Um uns bei der Vorbereitung zu helfen, müssen wir Ihre Anforderungen im Detail verstehen. Ihr Kundenbetreuer wird Ihr Hauptansprechpartner sein.

Wir verstärken unsere operativen und Zoll-Teams, um die zusätzliche Arbeitsbelastung zu bewältigen, die ab dem 1. Januar 2021 auf uns zukommt.

Unser Kernziel ist die Bereitstellung eines reibungslosen Transport- und Zolldienstes von und nach Großbritannien für alle unsere Kunden. DB Schenker wird die Zollressourcen vorrangig den Kunden zur Verfügung stellen, die unsere Transportdienstleistungen in Anspruch nehmen.

In Vorbereitung auf die Erstellung eines detaillierten Berichts für Sie und unsere anderen Kunden wird unser Brexit Taskforce-Team die vollständigen Notfallpläne in dem bevorstehenden Kunden-Webinar vorstellen und zur Verfügung stellen.
 
DB Schenker verfügt über das größte Netzwerk in ganz Europa mit einer Vielzahl von Verbindungen und potenziellen Übergangsstellen von Europa nach Großbritannien. Wir verfügen bereits über ausgefeilte Verfahren für den Umgang mit Tunnel- und Fährunterbrechungen, die es uns ermöglichen, die potenziellen Vorteile eines Routenwechsels zu berechnen, sollte es an einem bestimmten Kreuzungspunkt zu einer Verzögerung kommen.

Weitere Informationen zum Brexit finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Stand: 31. August 2020 – alle Informationen werden ständig aktualisiert.