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DB Schenker: Verpflichtung zu CO2-neutralem Wachstum

DB Logistiktochter unterstützt maßgeblich neues Klimaschutzziel der DB

Mit dem neuen DB Konzernziel zur Treibhausgasreduzierung bis 2030 verpflichtet sich DB Schenker, den spezifischen Ausstoß seiner Treibhausgase um mindestens 40 Prozent gegenüber 2006 zu reduzieren. Die Verpflichtung der DB-Logistiktochter ist Teil des neuen Klimaschutzziels der Deutschen Bahn, das weltweit eine Halbierung des spezifischen CO2-Ausstoßes bis 2030 vorsieht.

Knapp zwei Drittel der Gesamtemissionen des Konzerns entfallen auf DB Schenker. Der Logistiker trägt somit maßgeblich zur Zielerreichung bei. Bereits Anfang 2017 verpflichtete sich DB Schenker, in der nächsten Dekade CO2-neutral zu wachsen. Die spezifischen Jahresziele wurden deshalb bereits ab 2020 für den Land- und Luftverkehr auf bis zu drei Prozent jährlich erhöht. Auch im Seeverkehr sind weitere Reduktionen geplant – obwohl Schenker in den Jahren 2006 bis 2017 schon eine Minderung von 62 Prozent pro TEU-km erreicht hat.

Rund 95 Prozent des CO2-Ausstoßes bei DB Schenker entfallen dabei auf Dienstleister. Weltweit sind das etwa 40.000 Unternehmen. Um den Ausstoß der Treibhausgase auch hier zu reduzieren, unterstützt die DB Logistiktochter seine Vertragspartner mit zahlreichen Initiativen, Netzwerken und über seine Landesgesellschaften mit Recherchen zu neuen Technologien, Pilotprojektangeboten und der Hilfe zur Nutzung von Förderprogrammen.

In Paris startet die französische Landesgesellschaft mit der Umstellung des Verteilerverkehrs auf Elektromobilität. „Wir sind mit diesem Programm in Paris einer der ersten, die hier ein Signal Richtung CO2-freien Verkehr setzen“, sagt Tariel Chamerois, Nachhaltigkeitsmanager von Schenker Frankreich und Vizepräsident des europäischen Logistikverbands CLECAT.

Auch in Schweden sind umfangreiche Initiativen zur Verkehrsenergiewende gestartet. Bereits heute nutzt Schenker Schweden bei rund 800 Fahrzeugen nachhaltigen Biokraftstoff und ersetzt damit zu rund einem Drittel Diesel mit erneuerbarer Energie.

„Die größte Herausforderung wird der Ausstieg aus den fossilen Kraftstoffen sein. Beim Landverkehr ist Land in Sicht: Es gibt die Schiene mit wachsendem grünen Stromanteil. Im Straßenverkehr gibt es einen hohen Innovationsdruck und öffentliche Förderprogramme. Der Luft- und Seeverkehr benötigt jedoch grundsätzlich neue Technologien, die noch tief in den Anfängen stecken“, so Andrea Dorothea Schoen, Carbon Controller und Leiterin des DB Schenker Klimaschutzprogramms. „Hier benötigen wir die Zusammenarbeit aller Akteure in der Lieferkette gemeinsam mit der Politik.“