Skip to content
DB SCHENKER logo DB SCHENKER logo


DB Schenker Warehouse Truck parking

Future of Hydrogen (FoH) @ DB Schenker Linz Hörsching

Als Umweltpionier der Logistikbranche hat sich DB Schenker das Ziel gesetzt, bis 2030 die spezifischen CO2e-Emissionen im Landverkehr um 50 Prozent zu senken. Um dieses Vorhaben zu realisieren, beschäftigen wir uns bereits seit längerer Zeit intensiv mit dem Einsatz von alternativen Kraftstoffen, wie etwa Wasserstoff. Damit die Forschungsschritte in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden, hat DB Schenker mit der Unterstützung der SCHIG (Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH) und des Bundesministeriums für Klima, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie eine Durchführbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese liefert unter Einbeziehung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und der Berücksichtigung von Rahmenbedingungen ein wertvolles Strategiepapier für den Einsatz von Wasserstoff in der Logistik. Die Ergebnisse der Studie geben einen detaillierten Überblick über die Möglichkeiten des alternativen Kraftstoffes. Dies ist nicht nur für DB Schenker in Linz Hörsching, sondern für das gesamte Unternehmen von großer Bedeutung, da der Einsatz von Wasserstoff einen beachtlichen Beitrag zur Emissionsfreiheit des internationalen Logistikdienstleisters bis 2030 leisten kann. Darüber hinaus dienten die Studienergebnisse als Entscheidungsgrundlage für die Anschaffung und den Betrieb von wasserstoffbetriebenen Flurförderfahrzeugen und LKW, eine entsprechende grüne Energiegewinnung zum Beispiel mittels Photovoltaik sowie den Betrieb von Wasserstofftankstellen.

Die ersten Schritte in Richtung Emissionsfreiheit hat DB Schenker bereits 2021 umgesetzt. Dazu wurde in den DB Schenker Standorten Ried, Röthis und Klagenfurt eine PV-Anlage installiert und im DB Schenker Standort Ried erste Erfahrungen mit dem Einsatz von Elektro-LKW gemacht. Mittlerweile hat DB Schenker vier Elektro-LKW in Österreich im Einsatz. An der weiteren Umsetzung, der in der Studie angeführten Optionen, arbeitet DB Schenker bereits. So wurde der Standort in Linz im Frühjahr 2022 mit einem Investitionsvolumen von mehr als 10 Mio. Euro erneuert und auf insgesamt 31.000 Quadratmeter erweitert. Weiters wurden bestehende Kooperationen wie zum Beispiel das Projekt „Hy-Truck“ weiter ausgebaut, um mit den Projektpartnern einen Schwer-Wasserstoff-LKW zu entwickeln. Die in der Studie empfohlene Umsetzung des Pendelverkehrs von DB Schenker zum Motorenhersteller BRP-Rotax mit einem E-LKW wurde im Projekt „AWARD“ durch eine Horizon 2020 EU-Förderung umgesetzt, und das Forschungsprojekt 2021 begonnen um die 600 Meter lange öffentliche Straße vollautonom bewältigen zu können. Eine wesentliche Erkenntnis, die aus dem Testbetrieb resultierte, war die wissenschaftliche Bestätigung, dass in diesem Fall „Batterieelektrisch“ die bessere Option ist. Abschließend kann festgestellt werden, dass der Einsatz von Wasserstoff in der Logistik ein enormes Potential in vielen Bereichen birgt. DB Schenker ist sich dessen bewusst und wird sich daher auch weiterhin intensiv mit dem Einsatz dieses nachhaltigen Energieträgers beschäftigen.