161110_icono_product_teaser Shape Shape 161110_icono_product_teaser icon-arrow-left icon-arrow-right icon-first icon-last 161110_icono_product_teaser 161110_icono_product_teaser location-pin 161110_icono_product_teaser 161110_icono_product_teaser contact-desktop-white careers-desktop-white

Iran-Marktöffnung: DB Schenker schickt wieder LKW nach Teheran

Logistikdienstleister startet ersten Sammelguttransport in den Iran • Hochkarätige Expertenrunde diskutierte über neue Exportchancen für Österreichs Unternehmen in Salzburg und Wien

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Iran und Österreich kommen nach der Aufhebung der Sanktionen wieder in Schwung. Das Transport- und Logistikunternehmen DB Schenker hat sein bestehendes Netzwerk bereits wieder aktiviert und schickt von der Geschäftsstelle Salzburg aus den ersten Sammelgut-LKW in Richtung Teheran, der in zehn Tagen in der Hauptstadt eintreffen soll. 


Passend zum Thema lud DB Schenker zu einer hochkarätig besetzen Expertenrunde in Salzburg und Wien.

„Der Iran ist für unsere Kunden ein hochinteressanter Markt. Dank unseres bestehenden Netzwerkes sind wir in der Lage schnell und kostengünstig auf die ansteigende Nachfrage zu reagieren“, sagte Mag. Helmut Schweighofer, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa, im Rahmen der Wiener Expertendiskussion.

Expertenrunde in Salzburg und Wien

In Salzburg luden die Oberbank und DB Schenker zu einer hochkarätig besetzen Expertenrunde in die Oberbank-Zentrale in der Alpenstraße. Dr. Georg Weingartner, Österreichischer Wirtschaftsdelegierter für den Iran, Mag. Alexander Winter, Mitglied des Vorstandes von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa, und Dr. Claudia Raml, Senior Director Corporate and International Finance, Oberbank AG, referierten in Vorträgen über die Marktöffnung.

In Wien diskutierten im Anschluss an die Keynote von Dr. Georg WeingartnerMag. Harald Kreuzmair, Bereichsleiter Institutionelle Kunden Raiffeisen Bank International AG, Ing. Roland Kristl, Geschäftsführer INTECO GmbH und Mag. Helmut Schweighofer, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa, über die außerordentlichen Chancen, die der Wirtschaftsmarkt Iran für österreichische Unternehmen bereithält. Die Einladung in Salzburg und Wien wurde von einer Vielzahl von namhaften Wirtschaftsvertretern aus der Region wahrgenommen.

Mit DB Schenker kosten- und zeiteffizient in den Iran

Transporte aus ganz Europa werden von DB Schenker in Österreich gebündelt und über den Balkan und die Türkei bis zur iranischen Grenze kosten- und zeiteffizient transportiert. In den vergangenen Wochen wurden bereits einige Komplettladungen in den Iran gefahren, darunter rund 22 Tonnen Infrastrukturmaterial für den Bau eines Stahlwerks. Möglich ist auch der Warentransport via See- oder Luftfracht, ein Bahntransport ist ebenfalls in Vorbereitung.

Aufgrund der Sanktionen musste der Logistikdienstleister das Engagement mit einem langjährigen Partnerunternehmen im Iran einfrieren. Da DB Schenker bereits seit den fünfziger Jahren im Iran präsent war, konnte das bestehende Netzwerk schnell wieder belebt werden. Bereits 1975 konnte die tausendste LKW-Abfahrt nach Teheran gefeiert werden. Dieses Jahr soll ein Gemeinschaftsunternehmen entstehen, später ist eine eigene Landesgesellschaft geplant.